Frosch-Stellung
So funktioniert die heiße Stellung im Sitzen
Tiefe Penetration und intensiver Körperkontakt: Die Frosch-Stellung hat einiges zu bieten! Die Sexstellung aus dem Kamasutra verbindet Nähe mit Leidenschaft und beschert Euch besonders innige Momente. Hier erfährst Du, wie Ihr Euch zum Orgasmus froscht und welche Varianten und Alternativen es gibt.
Was ist die Frosch-Stellung?
Kein Brainer: Die Frosch-Stellung heißt so, weil sie an die charakteristische Beinhaltung und auch an die Paarungshaltung von Fröschen erinnert. Die Sexstellung kommt aus dem Kamasutra, dem alten indischen Text über die Kunst der Liebe.
Bei der Frosch-Stellung sitzt der Mann (oder die Person mit Strap-On) auf der Bettkante oder einem Stuhl, mit den Füßen fest auf dem Boden. Die Frau setzt sich mit dem Rücken zu ihm auf seinen Schoß, wobei ihre Beine außerhalb von seinen positioniert sind und ihre Füße nach Möglichkeit ebenfalls auf dem Boden stehen. Diese Position ermöglicht nicht nur eine tiefe Penetration, sondern gibt der Frau auch die Kontrolle über Tempo und Intensität.
# Schon gewusst?
Das Kamasutra ist ein altindisches Lehrwerk über die Erotik, das etwa im 3. Jahrhundert n. Chr. vom Gelehrten Vatsyayana verfasst wurde. Entgegen der verbreiteten Annahme besteht es nicht nur aus Sexstellungen, sondern umfasst auch philosophische Betrachtungen zu Liebe, Partner:innenschaft und Lebensführung. Von den sieben Kapiteln des Werks widmet sich tatsächlich nur eines den verschiedenen Kamasutra-Stellungen beim Liebesakt.
Wie funktioniert die Sexstellung Frosch?
Jetzt wird’s konkret: Wir zeigen Dir, wie Ihr in der Frosch-Stellung Sex habt. Los geht’s mit der Positionierung des Mannes (oder der Person mit Strap-on; wir bleiben in diesem Artikel exemplarisch bei der heterosexuellen Variante).
Dieser sitzt entspannt auf der Bettkante, einem Stuhl oder der Couch, mit den Füßen fest auf dem Boden. Die Frau setzt sich rücklings auf seinen Schoß – nicht mit dem Gesicht zu ihm, sondern andersherum. Ihre Beine positioniert sie außerhalb seiner Beine und stellt ihre Füße – falls möglich – ebenfalls auf dem Boden ab, um besseren Halt zu haben.
Die Frau kann sich mit den Händen auf seinen Oberschenkeln oder ihren eigenen Beinen abstützen. Nach dem Eindringen bewegt sie sich wie bei der Reiterstellung langsam auf und ab oder ihr Becken vor und zurück. Der Mann kann ihre Bewegungen mit seinen Händen an ihrer Hüfte oder ihrem Po unterstützen und die Intensität steuern. Die Frau hat die Kontrolle über Tempo und Tiefe des Eindringens. Gleichzeitig hat der Mann seine Hände frei, um ihre erogenen Zonen zu stimulieren – insbesondere ihre Klitoris und Brüste – so wird ihr Orgasmus noch intensiver.
Variationen der Frosch-Stellung
Wie bei vielen Kamasutra-Stellungen gibt es auch bei der Frosch-Stellung verschiedene Möglichkeiten, die Grundposition an Eure Vorlieben anzupassen:
Tipps für maximalen Genuss bei der Frosch-Stellung
Der Frosch ist eigentlich ganz easy (besonders für eine Kamasutra-Stellung). Mehr Spaß geht aber immer, deswegen haben wir noch ein paar Tipps für Euch:
Sex in der Frosch-Stellung: Was ist das Besondere?
Du hast es schon mitbekommen: Die Frosch-Stellung hat einige einzigartige Vorteile, die sie von anderen Positionen unterscheiden. Wir haben Sie für Dich zusammengefasst:
Ähnliche Sexstellungen wie der Frosch
Wenn Euch die Frosch-Stellung gefällt und Ihr Lust auf mehr Sex im Sitzen habt, könnten diese Stellungen eine schöne Abwechslung für Euch sein:
Die Liebenden
Extraportion Intimität gefällig? Die Stellung „Die Liebenden“ zeichnet sich dadurch besonders aus. Der Mann sitzt mit gekreuzten Beinen, während die Frau auf seinem Schoß Platz nimmt, mit dem Gesicht zu ihm gewandt, und ihre Beine um seinen Körper schlingt. Diese Position ermöglicht tiefe emotionale Verbindung durch den direkten Augenkontakt. Ihr könnt in dieser Position lange verweilen, Euch in die Augen schauen und gemeinsam atmen, was ein Gefühl tiefer Verbundenheit schafft. Die Stellung eignet sich hervorragend für langsamen, achtsamen Slow Sex und ist ein wichtiger Bestandteil tantrischer Praktiken.
Die Amazonen-Stellung
Die Amazonen-Stellung ist wie die Frosch-Stellung eine Position aus dem Kamasutra. Hier sitzt der Mann aufrecht auf dem Bett oder einem Stuhl, während die Frau sich mit dem Gesicht zu ihm auf seinen Schoß setzt und ihre Beine um seine Hüften schlingt. In dieser Stellung übernimmt die Frau – wie die mythologischen Kriegerinnen – die dominante Rolle und kontrolliert Tempo, Tiefe und Rhythmus der Bewegungen.
Besonders reizvoll: Der intensive Augenkontakt und die Möglichkeit, einander zu küssen und zu umarmen, schaffen eine tiefe emotionale Verbindung. Gleichzeitig hat der Mann freien Fummel-Zugang zu ihren Brüsten und kann ihre Hüften mit seinen Händen unterstützen.
Die Schaukel-Stellung
Bei der Schaukel-Stellung sitzt der Mann mit angewinkelten Beinen und aufrechtem Oberkörper, während die Frau zu ihm gewandt auf seinem Schoß sitzt und ihre Beine um seine Hüfte schlingt. Anstatt der typischen Auf- und Ab-Bewegungen erzeugen beide durch Vor- und Zurücklehnen eine schaukelnde Bewegung – daher der Name.
Diese sanfte, rhythmische Bewegung sorgt für eine gleichmäßige Stimulation und ist ideal für langsamen, genussvollen Sex. Die Position erlaubt tiefe Penetration ohne große Anstrengung und eignet sich perfekt für ausgedehnte Liebesspiele. Beide Partner:innen können einander in die Augen schauen, sich küssen und umarmen, was den Sex besonders innig macht.
Die Tarantel-Stellung
Die Tarantel-Stellung erfordert etwas Körperspannung, belohnt aber mit intensiven Empfindungen. Der Mann sitzt mit ausgestreckten oder leicht angewinkelten Beinen auf dem Bett und lehnt sich leicht zurück, wobei er sich mit den Händen hinter seinem Körper abstützt. Die Frau setzt sich auf seinen Schoß, mit dem Gesicht zu ihm, und stellt ihre Beine angewinkelt auf. Auch sie stützt sich mit den Händen hinter ihrem Körper ab – Ihr seht dann ähnlich aus wie eine Tarantel mit ihren acht Beinen.
Diese Haltung ermöglicht beiden Partner:innen, ihr Becken anzuheben und abzusenken, was für eine stimulierende Reibung sorgt. Für viele besonders erregend: Die Tarantel bietet zudem einen tollen visuellen Reiz, da beide den Körper des:der anderen betrachten können.
Fazit: Ist die Frosch-Stellung was für Euch? Probiert’s aus!
Probieren geht über Studieren – zumindest beim Sex. Die Frosch-Stellung ist eine vielseitige Position, die intensive Erlebnisse verspricht. Sie kombiniert tiefe Penetration mit der Möglichkeit zusätzlicher Stimulation und gibt der Frau die Kontrolle über das Geschehen. Beim Sex in der Frosch-Stellung braucht die Frau allerdings eine gute Beinmuskulatur und Ausdauer, da es schnell anstrengend werden kann. Probiert einfach mal aus, was Euch beiden Spaß macht und passt die Stellung entsprechend an.